meine Schwester, meine Multiple Sklerose

meine Schwester

Heute meldet sich meine Schwester zu Wort. Sie berichtet ihre Sicht der Dinge bezüglich meiner MS – Multiple Sklerose.

Als ich ihren Bericht zum ersten Mal lesen durfte, lief es mir kalt den Rücken herunter. Ich musste ein paar Tränen verdrücken, denn an diese eine spezielle Situation kann ich mich gut erinnern. Deshalb war und ist es für mich interessant zu lesen, wie sie es empfunden hat.

Meine Schwester schafft es, mich zu überraschen.

Wir haben viel zusammen erlebt und gehen durch dick und dünn. Die traurigen Lebensereignisse und der dadurch resultierende Schub, der meine MS ins Rollen brachte, schweißen uns eng zusammen. Es ist nach wie vor kein leichter Weg, aber zusammen sind wir stark und meistern die Situationen.

Häufig habe ich von anderen MS Erkrankten gehört, dass sich die Familie abwendet. Der Kontakt schläft ein, wir MS Patienten geraten unverschuldet ins Abseits. Wir werden abgehängt, ausgetauscht. Traurig, schmerzhaft, aber das ist die Realität, das normale Leben mit MS.

Deshalb schätze ich es, eine wunderbare Schwester zu haben. Das ist nicht selbstverständlich und Gold wert.

Hier könnt ihr lesen, wie Sabine die Situation empfunden hat und damit umgeht. Vielen Dank.

Viel Spaß beim Lesen wünscht,

Deine Christine!

 

P.S.

Bist du einsam, fühlst du dich angesprochen?

Nimm bitte Kontakt mit den Beratungsstellen der AMSEL oder der DMSG auf.

Natürlich kannst du auch mich anschreiben, das ist kein Problem.

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Da geht noch was...! Immer weiter und wenn es geht nach VORNE! Information, Motivation und ein Menge Spaß.

2 Comments

  • Klaus-Dieter Kowalsky 21. Juli 2018 at 11:57 Reply

    tolle Schwester, liebe Christine, lasse es dir gut gehen.

    • Christine 21. Juli 2018 at 20:24 Reply

      Ja, das stimmt lieber Klaus. Ein schönes Wochenende wünsche ich.

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