Gangstörungen bei Multiple Sklerose – so ist es

Gangstoerungen bei Multiple Sklerose so ist es

Gangstörungen bei MS ist eines der vielen und häufigen Symptome. Multiple Sklerose, die Krankheit der 1000 Gesichter, der unterschiedlichen MS Symptome und Verläufe.

Wie bekomme ich diese? Wie fühlt sich das an?

Fachinformationen gibt es viele, aber das eigentliche Gefühl, das kann ein Patient beschreiben. Und das versuche ich heute.

Jeder Patient empfindet es anders, jeder hat einen anderen Verlauf, ein anderes Gefühl.

So war es bei mir:

Anfangs fing es bei mir mit kraftlosen Beinen an, ein unrundes Gangbild schlich sich langsam ein. Die Beine sackten kurzfristig weg, die normale Gehbewegung war gestört. Dass mir das passieren kann, damit habe ich im Traum nicht gerechnet. Aber: Die MS ist unberechenbar.

Zu der Schwäche in den Beinen schwächelte mein Gleichgewicht. Eine Unsicherheit beim Gehen bestimmte langsam meinen Alltag. Natürlich will sich das niemand sofort eingestehen. Deine Christine eh nicht und ich habe meine kleine Schwäche mit Walkingstöcken kaschiert.

Diese geben Sicherheit, sehen sportlich aus und das Gefühl gehandicapt zu sein, ist vorerst nicht gegeben. Sehr gerne habe ich mich bei meiner Begleitung untergehakt und öfter ein Päuschen eingelegt.

Vertuschen war die Devise. 😉

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Eine Zeitlang geht das gut, bis zum nächsten Schub. Was soll ich euch sagen…. mein Fußheber war mit einem Mal betroffen und ich konnte meinen linken Fuß schlecht anheben. Ständig stolperte ich über Dinge, die dort gar nicht waren. Aus heiterem Himmel! Ein schlurfender Gang, mit Wanken auf einem Zickzackkurs war das Ergebnis. Auf Anraten meines Schwagers legte ich mir einen ergonomischen Stock zu. Sicher ist sicher, sah zwar krank aus, aber immerhin noch besser, als gar nicht mehr zu gehen.

Dier erste Reha stand an und ich bekam zusätzlich einen Foot up, eine Fußheberorthese. Diese kleine Manschette bewirkt Großes und der Stock konnte für kleinere Strecken in der Ecke stehen bleiben. Bei anfänglichen Gehproblemen ist das eine große Hilfe. Eine Reha sowieso, diese kann ich jedem Patienten ans Herz legen. Dort wird einem geholfen.

Die Monate und Jahre zogen ins Land und Schub um Schub passierte das:

Das Gangbild verschlechtert sich zunehmend, die Gangstörungen werden sichtbar.

Ein schleichender Prozess, den ich rückblickend erst realisiere.

Ich kam mir beobachtet vor. Die Beine, besonders das linke Bein, versagten immer mehr. Die Mitmenschen bemerken es, tuscheln, gucken weg oder weisen einen direkt darauf hin. Wut und Aggressionen kommen in mir hoch, denn die Welt ist auf einmal eine ganz andere. Ich wurde nicht gefragt, war auf einmal sichtbar krank, eingeschränkt. Das normale, gesunde Leben zieht vorbei und ich bin abgehängt, lahm gelegt, chronisch, unheilbar krank.

Ein zusätzliches Problem war und ist die Sensibilität in den Fußsohlen, diese nahm drastisch ab. Ich habe das Gefühl eine dicke, pelzige Schicht unter den Füßen zu haben. Das Gehen kommt mir vor, als ob ich betrunken wäre oder ich mache wie ein stocksteifer Roboter staksige Bewegungen. Dauerständig sind die Füße pelzig, zeitweise kribbelig und bei mir leider ständig richtig kalt oder heiß. Vergleichbar mit einem Gefühl von Ameisen laufen oder eingeschlafenen Füssen.

Der nächste Schub kam und wie sollte es anders sein, der Hüftbeuger links hat einen abbekommen. Nun fällt es schwer, das linke Bein anzuheben. Die Stöcke waren Geschichte und der Rollator kam ins Spiel. Kein einfacher Schritt, im wahrsten Sinne des Wortes. Wer möchte in diesem Alter mit einem Rollator durch die Gegend humpeln? Niemand.

Aber:

Ist der Leidensdruck groß genug, sind die Gangstörungen zu massiv, wird dieses Hilfsmittel gerne angenommen.

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Das Gangbild wurde zunehmend schlechter. Mittlerweile habe ich das Gefühl bei jedem Schritt, dicke, schwere Betonklötze unter den Füßen zu haben. Mit diesen läuft es sich natürlich noch schlechter…. Gangstoerungen bei MS

Das Gehen wird einem durch die Multiple Sklerose vermiest.

Begleitbeschwerden wie Nacken- und Schulterbeschwerden treten auf. Mühselig versuche ich Ausweichbewegungen zu machen. Das kostet natürlich viel Kraft, Nerven und die Energiekörner sind schnell verschossen. Sehr lange habe ich versucht meine täglichen Rollatortouren zur Übung beizubehalten, aber irgendwann wurden die Strecken kürzer.

Training, Training, Training ist das Zauberwort, trotzdem war es damit irgendwann vorbei.

Gangstoerungen bei Multiple Sklerose

 

Was tun? Wie geht es weiter? So definitiv nicht.

Das nächste Hilfsmittel muss her. Der Rollstuhl. Viele Patienten sagen der Schrecken der Straße, ich sage: Mein Glück!

Hätte ich dieses Hilfsmittel nicht, wäre ich gar nicht mehr mobil. Ich will trotz Handicap und Behinderung leben, etwas erleben und dabei sein.

Das Schlimmste für mich wäre, nicht mehr am alltäglichen Leben teilnehmen zu können. Deshalb ein Hoch auf die Hilfsmittel und die Menschen, die uns dabei unterstützen. Danke!

Mein aktueller Status nach sieben Jahren Problemen mit dem Gangbild: Ich kann innen am Rollator ein wenig durch die Gegend humpeln, draußen benutze ich immer meinen Rollstuhl.

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Wie erlebst du es?

Wie ist dein Gefühl bei den Gangstörungen?

In diesem Sinne, ein gutes Gefühl und immer weiter und wenn es geht nach VORNE!

Deine Christine!

 

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Da geht noch was...! Immer weiter und wenn es geht nach VORNE! Information, Motivation und ein Menge Spaß.

27 Comments

  • Pia 5. Dezember 2018 at 11:08 Reply

    Liebe Christine,
    Habe gerade zu Deiner Seite gefunden. Sehr Interessant. Danke.
    Das was Du da beschreibst kenne ich zu gut. Nur habe ich die Diagnose im Jahr 2013 bekommen. Das Gefühl in Füssen und Beinen ist sehr gut beschrieben. Bei mir ist leider die ganze linke Seite betroffen,so dass ich für draussen einen Elektrorollstuhl benötige. In der Wohnung und sehr churze Strecken kann ich mit Rollator machen. Vielen Dank für Deinen Blog. Mit lieben Grüssen
    Pia

    • Christine 5. Dezember 2018 at 11:51 Reply

      Liebe Pia!
      Erst einmal: Herzlich Willkommen! – Ja, ich denke viele von uns finden sich ein Stück weit in diesem Beitrag wieder. Der eine hat mehr rechts die Probleme, der andere mehr links. Wir sind also die Linksfraktion. 😉
      Den E-Rolli benötige ich noch nicht, wobei manchmal könnte ich spontan tatsächlich eine E-Unterstützung gebrauchen.
      So auf Knopfdruck, einfach umzuschalten… 😉
      Danke für deinen Einblick, in DEINEN MS-Alltag.
      Eine schöne Adventszeit wünscht, Deine Christine!

    • Jojo 5. Dezember 2018 at 13:47 Reply

      Huhu, Christine
      Wir hatten gestern schon das Vergnügen, uns zu schreiben:)!
      Ich finde deine Seite immer besser, je mehr ich mich durchklicke.
      Habe, zumindest versucht, den Blog zu abonnieren.
      Ob geklappt hat, oder nicht, sagt mir dann meine Christine.
      VLG und weiterhin gute Besserung
      Jojo

      • Christine 5. Dezember 2018 at 15:24 Reply

        Hallo Jojo!
        Vielen Dank und ja, das Abonnieren hat geklappt. 🙂
        Herzlich Willkommen auf dem Blog, schön, wenn es gefällt. Hier gibt es Informationen, Erfahrungen und dies und das … eine bunte Mischung mit und ohne MS.
        Eine schöne Vorweihnachtszeit wünscht, Deine Christine!

  • Anonymous 27. November 2018 at 19:55 Reply

    Was für eine schöne Seite !!!

    • Christine 27. November 2018 at 20:46 Reply

      Dankeschön 🙏

  • Axel Manns 16. November 2018 at 16:47 Reply

    Liebe Christine,
    Versuchen wir es nochmal. Alles was du schreibst ist bei mir ähnlich, nur dass ich noch nicht ganz so weit bin, wie du. Aber das Laufen, auch am Rollator wird immer schwerer und ich bin drauf und dran, mir zumindest für die längeren Strecken, einen Rollstuhl zu zu legen. Bis diesen Sommer war Rollstuhl pfui Bahn an! Aber wenn man es realistisch betrachtet sollte man jedes Hilfsmittel nutzen, das verfügbar ist. Also lieber das Glas halb voll sehen als halb leer. Noch gelingt es mit meist, positiv zu denken. Auch wenn die körperlich manchmal schwer fällt.

    • Christine 16. November 2018 at 17:49 Reply

      Lieber Axel,
      alle guten Dinge sind drei 😉. Das hat doch jetzt wunderbar geklappt…
      Ich denke auch, ein Rollstuhl für lange Strecken ist eine gute Idee. Bitte weiterhin am Rollator gehen, dann kommst du nicht aus der Übung. 👍
      Ich denke, auch du wirst die Vorteile der Hilfsmittel bald erkennen und dann tut es gar nicht mehr so weh … 😉 Mir erging es ähnlich. Alles Gute wünscht, Deine Christine

  • Axel Manns 16. November 2018 at 5:54 Reply

    Hallo liebe Christine,

    Da scheint es gestern erhebliche techn. Schwierigkeiten bei der Übermittlung des Textes gegeben zu haben. Hierfür ein fettes Entschuldigung! Natürlich hatte ich noch mehr zu schreiben. Hab jetzt aber keine Zeit. Der Job ruft.

  • Katrin - musikhai 15. November 2018 at 22:35 Reply

    Liebe Christine,
    du beschreibst es so, wie ich es auch empfinde. Leider kommt bei mir auch noch die Fatigue hinzu. Dadurch nutze ich im Haus den Aktivrolli, aber wenn es nach draußen geht den E-Roli. MS ist mehr als nur ein Klotz am Bein! Momentan bin ich mal wieder richtig wütend auf sie! Wie sagen die Amis so schön: “MS sucks!” 😣

  • Anonymous 15. November 2018 at 21:12 Reply

    Liebe Christine,
    das Leben ist endlich und unsere Welt unvollkommen.
    Das ist aber nur die eine Seite.
    Ganz “hautnah” können wir oft diese Endlichkeit spüren und die Unvollkommenheit bei uns und um uns herum erleben.

    Aber das Leben ist wunderbar (wenn wir es mal genauer wahrnehmen!) und die Unvollkommenheit birgt viele Kostbarkeiten. Du verstehst es immer wieder, den Blick darauf zu richten, unsere Antennen auf das auszurichten, was das Leben lebenswert macht, selbst bei zunehmender Einschränkung. Bei jedem Menschen sind die Grenzen des Machbaren anders gezogen. Und so kann ich –als eigentlich Gesunder– der sich trotzdem mal über diese und mal über jene Unzulänglichkeit ärgert, nur bewundern, wie Du Deine zunehmenden Einschränkungen “sportlich” und aktiv annimmst und die bestmögliche Lösung suchst. Mit dieser Einstellung und mit Deiner ansprechenden Art darüber zu schreiben motivierst Du mich und darüber hinaus noch eine große Anzahl Deiner Leser.

    Vielen Dank dafür und herzlichen Gruß!
    Ein schönes Wochenende,
    Michael

    • Christine 16. November 2018 at 5:43 Reply

      Lieber Michael,
      das Leben ist endlich, das erlebe ich gerade hautnah, es stehen Beerdigungen an. Da wird es einem nochmals bewusster… –

      Das Leben hat mehrere Seiten – traurige und schöne… Die Kunst besteht darin, die Blickrichtung zu wechseln, wenn nicht alles glatt läuft. Das versuche ich und manchmal gelingt es besser, manchmal natürlich schlechter. Jeder hat sein Schicksal, seinen Weg. Es ist sehr schwer Schicksalsschläge anzunehmen, besonders dann, wenn sie unverschuldet aufkreuzen… so z. B. eine chronische Erkrankung.
      Meine Einschränkungen nerven mich natürlich auch, dieses ständige neu auf die Situation einstellen ist anstrengend und nicht einfach, aber einfach können die anderen und ich versuche trotzdem das BESTE daraus zu machen.
      Schön, wenn ich mit meinem Blog oder den Stories Menschen motivieren kann, wobei ich eigentlich nur versuche mein Leben, so gut es geht, zu leben…. mit Handicap 😉 …

      Eine schöne Wochenende wünscht, Deine Christine

  • Axel Manns 15. November 2018 at 20:30 Reply

    Leute

  • Remigius Adam 15. November 2018 at 15:12 Reply

    Hallo liebe Christine.

    Ich habe deinen Eintrag gelesen. Du hast es so beschrieben wie es ist.
    Ich wünsche Dir einen tollen Tag.
    LG Remi 🌹

    • Christine 15. November 2018 at 15:23 Reply

      Hallo lieber Remi,
      Dankeschön, ja, so ist es, wobei das eigentliche Gefühl sicherlich jeder noch einmal ein wenig anders empfindet.
      Vielen Dank für den Kommentar. LG zurück,
      Deine Christine

  • Petra 15. November 2018 at 14:18 Reply

    Hallo Christine,
    Es ist schon schwer Hilfsmittel zu akzeptieren. Für mich kam es gar nicht in Frage, weil ich bis vor 5 Monaten auch noch nicht mal wußte, dass ich MS habe. Jedoch ist es so schlimm geworden, dass ich ohne Hilfsmittel nur noch kurze Strecken gehen kann. Ich überspringe Stöcke und Rollator, habe direkt den Rollstuhl beantragt (Ich hoffe, ich kriege ihn morgen) , damit ich wieder “raus” komme.
    Liebe Grüße Petra

    • Christine 15. November 2018 at 14:34 Reply

      Hallo Petra,
      ups, das ist natürlich ein ganz anderer Weg… Wenn du die Diagnose erst 5 Monate hast und das so gut akzeptierst, dann: Hut ab. Super! So stark sind nicht alle….
      Ich wünsche dir auf jeden Fall, dass du schnell in die Gänge kommst, das Schubergeinis sich komplett zurückbildet (ist ja häufig am Anfang einer MS Diagnose so), um dann das Hilfsmittel in die Ecke zu stellen.
      Alles Liebe und Gute wünsche ich von Herzen.
      Deine Christine

  • Anonymous 15. November 2018 at 13:48 Reply

    Danke für das Aufschreiben. Ähnlich mein Schicksal, mein Verlauf, mit dem ich nicht klar komme. Die Berichte tun gut. Ein Unbekannter

    • Christine 15. November 2018 at 14:19 Reply

      Hallo Unbekannter,
      sehr gerne. Es ist kein MUSS sich zu registrieren, es reicht, ganz unten im Kästchen ein Haken zu machen und man kann anonym kommentieren.

      Schön, dass du dich getraut hast. Es ist schwer die Krankheit anzunehmen. Mir gelingt es an manchen Tagen sehr gut, an anderen schlecht bis überhaupt nicht. Auch nach so langer Zeit.
      Aber es wird besser, es ist ein ständiger Lernprozess. Ich wünsche dir auf deinem Weg alles Liebe und Gute und natürlich einen stilen Verlauf.
      Deine Christine

  • Heike 15. November 2018 at 12:45 Reply

    Liebe Christine,
    die Behinderungen sind schon sehr unterschiedlich und recht vielfältig. Ich vergleiche es mit dem Gefühl der eingeschlafenen Beine und Füße, wenn man eine Zeitlang falsch sitzt. Wenn man dann versucht zu laufen und die Kraftlosigkeit verspürt, ebenso die fehlende Sensibilität, das ist mein „MS Gefühl“.
    Ich für mich hatte Glück bei meiner ersten Reha im Quellenhof in BadWildbad gelandet zu sein! Hier ist man spezialisiert auf die vielfältigen MS-Symptome und versucht für jeden Patienten die optimale Lösung zu finden. Bei mir war das 1 Jahr nach Diagnose der Rollstuhl und der Umgang mit ihm. Nicht etwa weil ich ihn da schon benötigte, sondern damit ich den komplikationslosen Umgang mit ihm ganz in Ruhe und vor allem noch in körperlich guten Zustand erlernen sollte! Es waren noch 15 Jahre in denen ich ihn nur ab und zu nutzte, dann wurde es immer mehr. Heute gehe ich im Haus am Rollator und kurze Strecken außerhalb, der Rest wird im Rollstuhl zurückgelegt. Wenn man es sich selber eingesteht und zeigt, dass es damit leichter geht, hat man schon gewonnen.

    Deine Heike

    • Christine 15. November 2018 at 14:29 Reply

      Liebe Heike,
      Danke für DEIN MS-Gefühl. Und ja, die Behinderungen sind bei unserem Krankheitsbild wirklich sehr verschieden. Auch der Grad der Behinderung von ich merke nichts, bis hin zu vermehrten Schüben, die unterschiedlich stark ausfallen können. Es gibt keine Prognosen, man muss sich auf die jeweilige Situation einstellen, versuchen den Zustand zu halten, um dann weiter zu machen….

      Ich hatte auch Glück, im Quellenhof gelandet zu sein. Meine Reha-Einrichtung des Vertrauens. Wie du beschreibst erging es mir ebenfalls, sofort wurde Rollstuhl Training gemacht und das war tatsächlich der richtige Weg, auch wenn ich es damals nicht gut fand. Aber man lernt dazu. Ich wünsche einen schönen Tag,

      Deine Christine

  • Myriade 15. November 2018 at 11:49 Reply

    Ich lese hier sehr gerne mit, bin aber von der Krankheit nicht betroffen und mache daher keine Kommentare. Ich wollte nur mal herzliche Grüße schicken und die sehr eindrucksvollen Texte loben.

    • Christine 15. November 2018 at 12:35 Reply

      Hallo!
      Das ist aber eine schöne Überraschung und freut mich wirklich sehr. – Manchmal ist ja auch ein Bericht für Gesunde dabei… 😉
      Alles Gute wünscht, Deine Christine

  • Bernhard 15. November 2018 at 10:20 Reply

    Guten Morgen Christine, hab´s gerade gelesen. Einfach phantastisch rübergebracht, ganz genau so ist es!!! Mit Worten kann ich es nicht ausdrücken. Du kannst es. Alles Liebe vom Bernhard

    • Christine 15. November 2018 at 11:22 Reply

      Lieber Bernhard,
      vielen Dank für das große Kompliment.
      Für mich ist es schön, wenn andere MS Patienen das nachempfinden können, sich wiederfinden oder den Beitrag für sich als Informationsquelle nutzen.
      Alles Liebe & Gute wünscht, Deine Christine

  • Caro 15. November 2018 at 9:47 Reply

    Liebe Christine,
    danke für deinen offenen Beitrag. Ich bin momentan kurz vor den Walkingstöcken. Der letzte Schub hat alles noch schlimmer gemacht, ich versuche krampfhaft nicht rumzufallen. Leider bin ich meilenweit entfernt davon Hilfsmittel zu akzeptieren. Ich WILL das alles nicht. Du wirkst immer sehr ausgeglichen und positiv in deinen Stories, das bewundere ich. Davon bin ich mind. genauso weit entfernt… Viele Grüße, Caro

    • Christine 15. November 2018 at 11:26 Reply

      Liebe Caro,
      sehr gerne. – Und nein, ich wollte gar keine Hilfsmittel, wollte nur gesund sein und mein normales Leben leben. Aber es ist anders gekommen….
      Ich wachse mit meiner Behinderung, lerne dazu und bin einsichtig. Manchmal 😉 Es braucht wirklich Zeit oder ein Erlebnis, dass man das Angebot Hilfsmittel bzw. Hilfe in Anspruch nimmmt. Bitte nicht unter Druck setzen, dann wird es nur schlimmer… Ich wünsche alles Liebe und Gute und besonders eine lange, gute Zeit mit den Walkingstöcken (die sehen übrigens sportlich aus).
      Deine Christine

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