Langeoog: Moin mit Rollstuhl und Handicap

Langeoog mit Rollstuhl und Handicap

Langeoog und Deine Christine passen richtig gut zusammen. Ehrlich gesagt, weiß ich nicht, wo ich anfangen soll zu berichten. Die vielen positiven Eindrücke und Erlebnisse lassen sich nicht schnell runterschreiben, sie wirken nach. Ich fang am besten von vorne an:

Die Hitzewelle und Herr Uhthoff machen mir zur Zeit schwer zu schaffen. Nichts geht mehr, die Beine versagen. – Zum Glück hat meine beste Freundin glorreiche Ideen. Da sie vorab auf der Insel war, hat sie es geschafft, in der Hochsaison ein rollstuhlgerechtes Zimmer zu organisieren. Ist das toll oder ist das toll. Kurz überlegt und wenn nicht jetzt, wann dann? Das ist gerade meine Devise.

Anreise:

Da ich motorisch schnell erschöpfe, brauche ich kurz vor Bensersiel einen Zwischenstopp. Das wäre perfekt, dort legt die Fähre ab.

Leider -> alles ausgebucht… mit Rolli und Handicap ist es schwer eine passende Unterkunft zu finden und kurzfristig eher unmöglich.

Aber ab und zu hat Deine Christine eine zündende Idee 💡 und ich habe mich in der Jugendherberge Aurich einquartiert. Was soll ich euch sagen… ich bin geflasht.

So eine schöne Einrichtung!  Das Zimmer picobello sauber, das Bad für uns Rollstuhlfahrer ein Traum.

Obendrauf die schöne Einrichtung, ein Frühstück vom Feinsten und nicht zu vergessen das zuvorkommende und hilfsbereite Personal. Mehr geht nicht.

Langeoog DJH Aurich

Doch, der Preis, der ist im grünen Bereich. Das von früher “angestaubte Klischee” einer Jugendherberge ist Geschichte!

Ach übrigens, ich bin jetzt stolze Besitzerin eines Jugendherbergsausweises. Mit diesem ist es möglich in Jugendherbergen zu übernachten. Der Jahresbeitrag beläuft sich auf: 22,50 € da ich über 27 Jahre alt bin. Wer hätte das gedacht?!?

Anreise mit der Fähre nach Langeoog:

Am nächsten Tag bin ich zum Fährhaus Bensersiel gefahren. Mein Auto hat ein hilfsbereiter Herr von der Gepäckannahme auf dem angrenzenden Parkplatz geparkt.

Zuerst hole ich die LangeoogCard am Fahrkartenschalter, meine Begleitperson ist kostenfrei. Ist ein Beiblatt mit gültiger Wertmarke vorhanden, ist die Fahrt ebenso kostenfrei.

Gepäck:

Diesmal bin ich mit Handgepäck verreist. Normalerweise gebe ich meinen Koffer im Fährhaus an der Gepäckannahme auf. Vorher hole ich am Gepäckschalter für neun Euro eine blauweiße Banderole. Der Koffer geht “frei Haus” in die gebuchte Unterkunft. Ohne den Service, gibt es den Koffer direkt im Ort zurück.

Dort steht ein barrierefreies Kutschtaxi in der Hauptsaison parat (Anmeldung erwünscht.) Oder für kleines Geld, gibt es einen Gepäckdienst. Der Weg ins Hotel, in die Ferienwohnung oder in die Pension ist gesichert. 😉

Fähre:

Langeoog FähreUnd es geht ab auf die Fähre: Breite Rampen und Gangways sind vorhanden. Wird Hilfe benötigt, kein Problem. Eine helfende Hand ist sofort zur Stelle. Auch das leidige Toiletten Thema bei uns MS Patienten ist kein Thema, da im Fährhaus und auf der Fähre vorhanden.

Beim an Bord gehen wird die LangeoogCard mit meinem Anreisedatum aktiviert. Dies ist wichtig für den Kurbeitrag, den wir im Ort am Rathaus entrichten. Die Begleitperson ist zu 100 % frei, ab 70 % GdB gibt es eine Ermäßigung von 25 % auf den Beitrag für die Gehandicapte Person.

Nicht schlecht Herr Specht, oder? Wichtig zu bemerken, bitte bei Entrichtung des Kurbeitrags den Schwerbehindertenausweis vorlegen, sonst funktioniert es nicht.

Langeoog SchifffahrtAuf Langeoog angekommen geht es direkt in die süße Langeoog Bahn. Langeoog Bahn

Rollstuhl/Rollator Fahrer sowie Kinderwagen begeben sich in die roten Waggons. Knappe 10 Minuten und das Ziel ist erreicht.

Langeoog City Moin!

Die Koffer werden abgeladen und die Urlauber verteilen sich in Windeseile in alle Himmelsrichtungen.

Ich hatte in den ganzen Tagen kein Gefühl von Massentourismus, sondern von chilligem Urlaubsfeeling. Selbst bei der An- und Abreise und das mit Handicap.

Hier findet ihr die Anreiseinformationen der Kurverwaltung.

Lage:

Langeoog ist eine autofreie ostfriesische Insel und liegt an der Nordseeküste. Spiekeroog liegt östlich von ihr, Baltrum westlich. Durch ihre weltweit einzigartige Naturlandschaft im Niedersächsischen Wattenmeer, gehört sie zum UNESCO Weltnaturerbe.

Meine Unterkunft:

Ich habe das Hotel Bethanien gebucht. Ein ideales Hotel für mich. Es wirtschaftet nachhaltig und alle wichtigen Punkte erreiche ich schnell. Die Fußgängerzone, den Hauptstrand, das Meerwasser-Erlebnisbad, sowie meine Freundin in ihrer Unterkunft. Ganz in der Nähe befindet sich das Haus der Insel, ein Kinderspielhaus, das Kur- und Wellnesscenter.

Also ist für jeden etwas dabei.

In dem Haus Bethanien befindet sich zusätzlich ein ambulanter Pflegedienst, der sich um stärker eingeschränkte Menschen kümmert. Bitte an der Rezeption erfragen.

Außerdem ist das Haus christlich angehaucht, was der Name leicht verrät. Es gibt einen Gottesdienst, sowie die morgendliche Andacht. Keine Angst, das ist kein Pflichtprogramm, sondern ein Angebot. Ich habe es nicht genutzt, habe mich trotzdem sehr wohl gefühlt.

Mein Zimmer war für meine Bedürfnisse perfekt und ich habe geschlafen wie ein Stein.

Langeoog Bethanien

Einziger Wermutstropfen für mich, ich konnte erst um 16 Uhr das Zimmer beziehen. Meine Übernachtung in Aurich war richtig und Gold wert (Energiekörner sparen… ). Die Zeit habe ich überbrückt mit einer kleinen Runde durch den Ort. Später mit einem Kaffee auf der Terrasse am Hotel. Dort lässt es sich gut aushalten und ausruhen.

Was mir besonders gut gefällt, die Unkompliziertheit. Ich hatte das Gefühl nach Hause zu kommen, wobei ich vorher noch nicht dort war. Deshalb werde ich beim nächsten Besuch dort erneut buchen. Zimmer 35 und 36 im Haupthaus sind für unsere Bedürfnisse echt zu empfehlen.

Langeoog SchwedenhausDas Schwedenhaus:

Das renovierte Nachbargebäude, das Schwedenhaus, würde ich hauptsächlich Menschen empfehlen, die gehtechnisch fitter sind, keinen großen Rollstuhl benötigen ( E-Rollstühle, Scooter oder Rollstühle mit Antrieb).

Aber es sieht soooo schön aus, voll mein Geschmack.

Ich habe nur Übernachtung und Frühstück gebucht. Die anderen Gäste schwören auf das sehr gute Essen im Haus, das probiere ich bei meinem nächsten Besuch auf jeden Fall aus.

Wichtig zu wissen: Rollstühle, Rollatoren, Hilfsmittel können in Bethanien ausgeliehen werden.

Unterwegs:

War ich in diesem Urlaub viel, da ich meinen Antrieb dabei hatte. Das hat mir mehr Mobilität und Aktion gebracht. Klar kann ich mich im Hotel, in der schnuckeligen Fußgängerzone mit zig Geschäften und Cafés aufhalten, aber in diesem Urlaub war es anders.

Ich konnte mit meinem Antrieb alleine durch die Gegend fahren. Z. B. an die Strandbuden, um einen Cappuccino zu trinken und nette Leute zu treffen. Schöne Grüße von hier an die andere Christine aus Hamburg mit ihrer Mutter. Es war mir ein Vergnügen. 😊

Langeoog StrandbudeAußerdem war ich in der Lage bis an den Strand zu kommen. Zurück war ich auf Hilfe angewiesen, da die Düne zu steil und die Holzbretter zu sandig waren. Was ich auf Langeoog vermisse? Ein – zwei Strandkörbe für Rollstuhl Fahrer in erster Reihe. Das ist mein Vorschlag!

Wer ins Wasser will, spricht in der Hauptsaison den DLRG an, dort gibt es Strand- Baderollstühle (stundenweise und kostenlos ausleihbar). In der Nebensaison gibt es diese im Kur- und Wellness-Center. Das habe ich in diesem Urlaub nicht mehr geschafft, aber es geht. WCs sind dort und auf der Insel verteilt vorhanden. Teilweise mit dem Euro-WC Schlüssel zu öffnen, meistens ohne zugänglich.

Meine Highlights:

Langeoog Pirolatal

Ein weiteres Highlight war meine Tour durch die faszinierende Dünenlandschaft, das Pirolatal. Meine Freundin fährt Fahrrad, ich nebenher. Besser geht es nicht. Und! Wir haben am besten Fischrestaurant Langeoogs Halt gemacht, um ein Fischbrötchen zu essen. Ehrlich gesagt, ich mag keinen Fisch, aber mir hat es geschmeckt. Zusätzlich gibt es dort eine geeignete Toilette für Rollstuhl Fahrer. Ganz wichtig: Die Chefin ist ausgesprochen nett und gehandicapten Personen freundlich zugewandt. Sie bietet Hilfe, wenn nötig, an.

Das Muschelmuseum habe ich mit Paul, dem Sohn meiner Freundin, besucht. Leider ist die Straße Kopfsteinpflaster lastig, der Bordstein dort nicht abgesenkt. Mit Hilfe lässt sich das Problem schnell lösen. Ein schöner Garten, ein kleiner Souvenirladen mit Rampe laden zum Shoppen ein.

Schön war das Dünensingen, welches jeden Dienstagabend vom 8. Mai bis 20. Oktober stattfindet. Ort: Das Dünental zwischen Wasserturm und Hauptbad. Das Liederbuch gibt es für 1,50 € in der Buchhandlung Krebs, im Rathaus oder im Eine-Welt-Laden im Ort.

Langeoog Dünensingen

Ein wahres Erlebnis. Wie es aussieht, gefällt es nicht nur mir, es waren eine Menge Urlauber dort. Singen macht Spaß und verbindet. Danke an meinen Musiklehrer Herrn Vormoor, der uns viele Volkslieder beigebracht hat. Damals notgedrungen mitgemacht, heute mitgesungen. So ändern sich die Zeiten.

Nebenbei bemerkt, der Wasserturm ist das Wahrzeichen der Insel!

Aber mein absolutes Highlight war und ist die Katamaranfahrt! Die Segelschule Langeoogs macht es möglich und nimmt gehandicapte Personen auf eine Tour mit. Geht nicht, gibt es nicht, ist Arvids Devise und das lasse ich mir nicht zweimal sagen. Ein Traum!

Langeoog segeln mit Rollstuhl

Fazit:

Es gibt noch viel zu entdecken, zu erleben. Ein Bernsteinschleifkurs, ein Malkurs direkt beim Inselmaler Anselm, Kutschfahrten, Kino, Meeresleuchten usw..

Langeoog ist mit Rollstuhl und Handicap eine Reise wert!

Und Zack war die Kurzreise rum, es ging zurück in die Bahn, auf die Fähre und ab nach Hause…

Was bleibt: Wunderschöne Erlebnisse, die mir keiner nehmen kann. Die Erkenntnis noch mehr zu unternehmen- so lange es geht- und froh zu sein, die beste Freundin ever zu haben! Danke Sylvelin, DU bist die BESTE! ❤️Langeoog Tripp

Das war ein kurzer Blick in meine Reise. Ich hoffe es hat gefallen und keiner hat mehr Angst, das Wagnis Reise nach Langeoog mit Rollstuhl und Handicap zu wagen. Die Startbedingungen sind hiermit geklärt. 😉

Offene Fragen? Her damit!

Wer war auf der Insel und hat noch Tipps?

Für heute wünsche ich einen schönen Tag, eine gute Reise,

Deine Christine!

❤️

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Da geht noch was...! Immer weiter und wenn es geht nach VORNE! Information, Motivation und ein Menge Spaß.

26 Comments

  • Monika Altenhöner 12. November 2018 at 19:25 Reply

    Liebe Christine,
    ein toller Bericht und eine Ermutigung für alle Menschen mit Handicap bzw. Rollstuhl diese tolle Insel zu besuchen. Mein Mann und ich fahren seit 18 Jahren auf den “schönsten Sandhaufen”. Anfangs war alles prima, aber nach inzwischen 4 Schlaganfällen ist mein Mann in seiner Mobilität sehr eingeschränkt. Ohne meine oder anderer Menschen Hilfe könnte er seine Alltag leider nicht mehr bewältigen. Trotzdem fahren wir jedes Jahr nach Langeoog, inzwischen halt mit Rollstuhl. Da wir eine Brems- und Schiebehilfe bei der Krankenkasse beantragt und auch genehmigt bekommen haben, stellen eben auch Steigungen z.B. zum Wasserturm oder die Dünenaufgänge keine Probleme da. Ich kann deinen Bericht aus Sicht einer Begleitperson nur bestätigen. Sicher gibt es auch “Problemchen” für Rollstuhlfahrer, aber das hindert uns nicht daran, solange es machbar ist, unsere Lieblingsinsel zu besuchen.
    Herzliche Grüße und bleib weiterhin soooo positiv!!!
    Monika

    • Christine 12. November 2018 at 21:27 Reply

      Liebe Monika,
      ja, die Insel ist wirklich wunderschön….. Klar kann man immer noch mehr für Menschen mit Handicap machen, Ideen hätte ich einige, aber es muss ja umgesetzt werden.
      Menschen die helfen sind zum Glück meistens an Bord und einem wird geholfen. Deshalb möchte ich auch die Menschen mit Handicap ermutigen, es zu versuchen. Die Anreise ist von mir beschrieben, zusätzlich einige Tipps, aber man selbst muss auch ein wenig Eigeninitiative ergreifen. 🙂 – Mit einer Schiebehilfe kommt man sicherlich noch ein Stück weiter…
      Schön, dass ihr trotz der Schlaganfälle trotzdem fahrt.
      Allles Liebe und Gute wünscht, Deine Christine

  • Hendrik Tongers 12. November 2018 at 9:55 Reply

    Liebe Christine,
    manchmal ist es gut, selbst Erfahrungen mit einer Behinderung zu machen, um daraus eine positive Erkenntnis zu ziehen. Bedingt durch eine komplizierte Fuß-OP sitze ich jetzt für 12 Wochen im Rollstuhl und ohne meine Frau und ihre Fürsorge, wäre ich aufgeschmissen. Mir ist an ihrem interessanten Bericht über unser Langeoog nur aufgefallen, liebe Christine, dass Sie einen wichtigen Besuch ausgespart haben. Den Besuch im Heimatmuseum , dem “Seemanshus”. Was nicht verwunderlich ist, ein altes Insulanerhaus ist wenig Behindertengerecht.
    Als Heimatvereinsvorsitzender werde ich deshalb zur Saison 19 einen schmal zugeschnittenen Rollstuhl anschaffen für das Heimatmuseum und da hätte ich die Frage an Sie, ob es solche einfachen Rollstühle ohne Firlefanz an den Seiten wohl gibt? Denn es wäre schön, wenn wir so einen Rollstuhl im Sommer 19 hätten, um ihnen und anderen Gästen mit Handicap, einen Einblick in die Inselgeschichte geben zu können. Ihnen weiterhin den Lebensmut den Sie ausstrahlen und die Freude an Langeoog. Herzliche Grüße.
    Hendrik Tongers

    • Christine 12. November 2018 at 13:09 Reply

      Lieber Hendrik,
      das ist aber eine schöne Überraschung, direkt von der Insel. 🙂 – Ja, man merkt erst einmal was für Hürden und Hindernisse auf einen zukommen, wenn man selbst in so einer Situation ist.
      Sehr gerne würde ich das Heimatmuseum besuchen, aber erst dann, wenn es auch wirklich geht. Den Stress tue ich mir nicht mehr an…. entweder geht es oder nicht…. und wenn jetzt Abhilfe geschaffen wird, bin ich natürlich sofort dabei. – Es gibt zig verschiedene Rollstühle, vielleicht kann man auch die Türen verbreitern, da nicht jeder Rollifahrer rank und schlank ist …. 😉
      Ich werde es aus der Ferne beobachten und freue mich auf den nächsten Besuch auf der Insel.
      Liebe Grüße, Deine Christine

  • Klaus-Dieter Kowalsky 10. August 2018 at 13:16 Reply

    Liebe Christine, danke für den tollen Urlaubsbericht, man denkt, man ist dabei, nun freue ich mich, weil, wir es uns nach dem Regen mal richtig gut gehen lassen können.

    • Christine 10. August 2018 at 13:54 Reply

      Schön, wenn du das so empfindest Klaus. Die Abkühlung tut gut und es geht alles ein wenig einfacher… eine schöne Restwoche wünsche ich dir.
      Deine Christine

  • Anna-Lena 9. August 2018 at 20:04 Reply

    Ganz wunderbar ist dein Bericht, liebe Christine. Damit zeigst du wieder mal deine eigene Lebensfreude und deinen Mut und du gibst auch anderen wertvolle Tipps und sicherlich einen großen Motivationsschub. Mach weiter so und sei von Herzen gegrüßt,
    Anna-Lena

    • Christine 9. August 2018 at 20:16 Reply

      Danke liebe Anna-Lena, das hoffe ich wirklich sehr, denn nur zu Hause verstecken und versauern muss man mit MS definitv nicht.
      Ganz herzige Grüße zurück, Deine Christine

  • buchstabenwiese 9. August 2018 at 14:46 Reply

    Ein Beitrag voller Lebensfreude. Toll zu lesen und tolle Bilder. Vielen Dank fürs Mitnehmen, es hat mir sehr gefallen.
    Herzliche Grüße,
    Martina

    • Christine 9. August 2018 at 16:35 Reply

      Sehr gerne liebe Martina, es war einfach traumhaft und auch mit Handicap ist noch Reisen möglich….
      Liebe Grüße, Deine Christine

  • ML 8. August 2018 at 11:47 Reply

    Hallo Christine, super Blogartikel, vielen vielen Dank für die vielen guten Tipps!
    Ich habe meinen Eltern gleich den Link geschickt (obgleich sie mit dem Medium Blog noch nicht vertraut sind…eine Generationenfrage!😉).
    Kannst du mir vielleicht noch sagen welche Wege du auf Langeoog leicht passieren konntest und wo etwas oder viel Hilfe nötig ist (bzgl. Steigungen/Pfeiler)? Beim DLRG Aufgang, klar, aber ggf. noch anderswo? Jeder Tipp erleichtert unsere Planungen für Oktober. Liebe Grüße, und nochmals vielen Dank für deinen tollen Blog, soviel Inspiration und ein toller Schreibstil!

    • Christine 8. August 2018 at 13:21 Reply

      Danke liebe Merita (ich hoffe das ist richtig 😉 )!
      Also, sehr gut kann man tatsächlich in der Stadt rollern, da die Bordsteine abgesenkt sind und das Pflaster leicht befahrbar ist.
      Der Weg zum Leuchturm ist zu steil, lieber ham Hauptbad rumfahren, dann links zum Hauptstrand abbiegen. Dort stehen auch die
      schönen Buden. – Mit der Bahn kann man umsonst bis zum Hafen fahren, von dort zum Hafenrestaurant und bis zur Segelschule schieben. Sehr gut gepflastert.
      Fährt man dort weiter, kommt man direkt in die Stadt. Geht auch prima. Die Frage ist, habt ihr einen Antrieb? Falls nein, würde ich z.B. zum Hafen hin und zurück
      mit der Langeoog Bahn fahren und dort einen Kaffee trinken, tollen Fisch essen und auf das Wasser schauen. Viel Hilfe ist immer bei den Dünen nötig bzw. mit Antrieb
      ein wenig Unterstützung, aber das klappt. Nur hilfsbereite Menschen vor Ort erleichtern wirklich ALLES. Liebe Grüße und einen schönen Urlaub. Deine Christine

      • ML 8. August 2018 at 16:44 Reply

        Tausend Dank liebe Christine für all die wertvollen Tipps!!! Die werden uns sehr helfen. Eine Frage habe ich noch zum Strandbesuch: Du schreibst der Rückweg die Düne hoch (am Hauptstrand/DLRG) sei ja sehr steil, da ging es mit Hilfe und Antrieb. Verstehe ich es richtig, dass der Antrieb (deine bis 15 km/h Variante) aufgrund der Steigung und des sandigen Holzplanken- Untergrundes alleine nicht ausreicht, wohl aber „dazugeschaltet“ werden kann wenn jemand dazu schiebt? Also einer packt mit an aber der Antrieb arbeitet trotzdem mit? Meine Mama wiegt ca 75 kg und mein Vater (meistens Begleitperson) ist nicht mehr der Jüngste…um den Rolli komplett die Düne hochzuschieben (das wäre glaube ich ohnehin eher etwas für austrainierte Bodybuilder, so steil wie es dort ist!😉). Vielen Dank auch für den Tipp mit dem Weg vom Ort zum Hafen. Sie liebt die Teestube am Hafen (das Reetdachhaus mit Terrasse) und der Schniederdamm ist schön flach und breit. Hach, ich könnte gleich wieder los…!
        Liebe Grüße! Merita

        • Christine 8. August 2018 at 17:27 Reply

          Also runter habe ich es alleine geschafft, musste viel bremsen. Hoch habe ich meinen Antrieb auf höchste Stufe gestellt und meine Freundin hat die ersten Meter mit
          angeschoben, bis ich wieder alleine weitertuckern konnte…. Ich denke so funktioniert das auch beim Leuchturm. Die Helfer schieben mit, halten kurz fest, bis es alleine weiter
          geht. – Ich habe den Antrieb von Anfang an auf Power stehen, fahre also nur mit Antrieb.- Ich denke, das wird der Papa schaffen. Es gibt aber auch elektrische Anschiebhilfen für normale
          Rollstühle, die übernimmt bei richtiger Begründung die Kasse. Vielleicht wäre das auch etwas für euch. Ich weiß nicht, was für einen Rolli die Mama fährt.
          Liebe Grüße zurück 🙂

          • ML 8. August 2018 at 17:38

            Vielen Dank!!!

          • Christine 8. August 2018 at 17:43

            Sehr gerne!!!

  • Antje B. Schnabel 7. August 2018 at 21:54 Reply

    Liebe Christine,
    schön das Du sooo eine super Zeit an diesem schönen Ort verbracht hast! Du hast uns herrliche Impressionen mitgebracht!
    Ich kann Dich gut verstehen, dass Du am liebsten wieder die Koffer packen würdest!🤗😁😉

    Liebe Grüße Babsi

    • Christine 7. August 2018 at 22:15 Reply

      Liebe Babsi!
      Ja, am BESTEN SOFORT und DU kommst dann auch gleich mit. Das Klima ist so hervorragend. Selbst in der größten Hitze hält man es gut aus….
      Aber heute ist nicht alle Tage 😉 Hab einen schönen Abend und komm gut durch die Hitze. LG Deine Christine!

  • Frauenpower trotz MS 7. August 2018 at 21:05 Reply

    Liebe Christine,
    ahoi, habe dir ja schon auf Insta geschrieben … wann fahren wir ? 😉
    Mein Sohn war dieses Jahr dort, um sein Rettungsschwimmer zu machen und war begeistert, so wie du. Danke für die tollen Tipps. Elke vom Elke.Works hat schon gefragt, ob das nichts für sie und mich wäre. 😀 wenn wir noch ein bisschen sammeln, bekommen wir Gruppenermäßigung.
    Liebe Grüße Caro

    • Christine 7. August 2018 at 21:11 Reply

      Liebe Caro,
      das hört sich perfekt an 🙂 Gruppen sind eh immer viel günstiger. Das Hotel bietet auch regelmäßig Kurse und Workshops an. Langeoog bietet eh ein riesiges Programm an. Von Yoga, bis Kinderbelustigung ist alles dabei…. Da müssen wir echt mal schauen.
      Wäre echt nee coole Idee….
      Liebe Grüße zurück, Deine Christine

  • Konrad 7. August 2018 at 11:50 Reply

    Liebe Christine!
    Das war wieder einmal ein sehr authentischer Bericht aus DEINER Feder. Es ist schön, dich in dem Bericht fast zu erleben. Mach bitte, bitte weiter so!
    Dein Konrad

    • Christine 7. August 2018 at 12:45 Reply

      Lieber Konrad!
      Vielen Dank, schön, wenn der Beitrag gefällt und da du mich persönlich kennst, ist das Kompliment umso schöner.
      LG Deine Christne

  • Heike 7. August 2018 at 11:29 Reply

    Liebe Chrisrine,
    jetzt habe ich doch glatt Entzugserscheinigungen! Meine Lieblingsinsel ist Texel, doch heute mit Handicap kann ich nicht über Erfahrung reden. Es liest sich alles sehr gut und macht Lust gleich loszufahren und den stickigen tropischen Temperaturen hier zu entschwinden. Und für uns in akzeptablerZeit zu erreichen…
    Einen angenehmen Tag wünscht
    Deine Heike ☀️💦💦🥛🥛🥛🍧⛱😘

    • Christine 7. August 2018 at 12:51 Reply

      Liebe Heike!
      Das glaube ich sofort…. dann Koffer packen und los ;-), dort ist es wirklich viel erträglicher.
      Euch auch einen schönen Tag. LG Deine Christine

  • elke 7. August 2018 at 8:45 Reply

    Liebe Christine,
    auch wenn ich keine MS habe. Aber Danke für diesen tollen Bericht. Mein Mann hat eine erbliche Schuppenflechte und wir fahren in drei Wochen nach Borkum und ich wünsche mir bis dahin noch das schöne Wetter. Drück bitte die Daumen. Danke für deine tollen Langeoog Bilder. Ich werde es mir merken für den nächsten Urlaub.
    Liebe Grüße
    elke von elke.works

    • Christine 7. August 2018 at 9:13 Reply

      Liebe Elke,
      schön, wenn der Beitrag gefällt. Und klar, ich drücke die Daumen. Das Hoch hält an und an der Küste kann man es bei dieser Affenhitze sehr gut aushalten.
      Einen schönen Urlaub und eine gute Reise wünscht, Deine Christine

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