Hallo 2026!

Hallo 2026

Hallo 2026!

Heute ist schon der 31. Januar 2026 und ich habe es fast versäumt, einen Beitrag zu veröffentlichen … ABER:

Wisst ihr was? Das ist gar nicht schlimm, denn ich werde dieses Jahr alles entspannter und noch gelassener angehen.

Warum? Weil mir jede Art von Stress überhaupt nicht gut tut. Mein Blutdruck schnellt weiter in die Höhe und das nutzt meine MS schamlos aus.

Schauen wir uns zuerst die drei besten Beiträge aus dem letzten Jahr an.

  1. Corona und MS

  2. MS Diagnose aus der Sicht meiner Schwester

  3. Gedanken zur MS

Diese sind wirklich durch die Decke gegangen und deshalb poste ich sie hier noch einmal.

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Ein neues Jahr fühlt sich oft wie ein leeres Blatt an: frisch, leer und voller Möglichkeiten.

Hallo 2026!

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Wir fangen an zu planen, neu zu justieren, zu träumen.

Und genau das mache ich nicht mehr, denn die letzten Jahre haben mir gezeigt: Es kommt eh alles anders, als ich es mir vorgestellt habe.

Mein Fokuswort für dieses Jahr ist Bewusstsein – denn so oft übersehen wir all das, was wir täglich bereits leisten und leben.

Bewusstsein darf leicht sein, optimistisch und stärkend.

Tag für Tag ein liebevoller Blick darauf, was in unserer eigenen MS Welt noch möglich ist. Selbst dann, wenn diese Welt nicht immer leise und freundlich mit uns ist.

Wir können für unseren eigenen kleinen GLOW sorgen und diesen verbreiten.

Das ist der Plan! Wenn jede und jeder ein bisschen Licht weitergibt, wird es heller – innen wie außen.

Für einen sanften Start ins Jahr begleiten mich fünf einfache Gedanken:

Hallo 2026!

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– kleine Rituale am Morgen

– bewusste Momente im Monat

– ein klares Fokusthema, statt vieler Vorsätze

– achtsames Sortieren von Kontakten

und natürlich auch die Erlaubnis, jederzeit neu zu beginnen.

Ohne Perfektionismus, ohne Müssen und mit ganz viel Vertrauen.

Nichts MUSS alles KANN!

2026 darf ein Jahr werden, das uns nicht in Hektik versetzt, das nicht durchrast. Es darf uns schöne Augenblicke, schöne Momente und echte Nähe, sowie stille Minuten schenken.

Ich hoffe auf dieses Jahr und auf alles Gute, was da kommen mag.

Wer sammelt mit?

Was wünschst DU dir?

Deine Christine!

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Da geht noch was...! Immer weiter und wenn es geht nach VORNE! Information, Motivation und eine Menge Spaß.

1 Comment

  • Peter Lehmann 1. Februar 2026 at 17:53 Reply

    Liebe Christine,

    wenn Du in Deinem Blog so über Dein Leben schreibst finde ich immer wieder Gemeinsamkeiten – Ausgesprochene und Unausgesprochene. Und es ist nicht nur die gemeinsame Krankheit, mit all ihren körperlichen und seelischen Tiefpunkten. Es ist die Art und Weise wie wir mit dem Unveränderlichen umgehen, wie wir unser Leben immer wieder neu ausrichten und gestalten und wie wir unserem eigenen Dasein mit der MS trotz der Qualen, Behinderungen und Einschränkungen immer mit “Kopf voraus” begegnen.

    Ziele habe ich nur noch Kleine und die Zuversicht, dass irgendetwas besser werden wird in meinem verbleibenden Leben, ist längst verstummt.

    Was ich seit einigen Jahren versuche täglich zu leben sind tatsächlich die von Dir angesprochenen Rituale und Routinen. Es sind die festen unverrückbaren Gesten und Zeichen an Familie und echte Freunde, die den Tag liebenswert machen und verhindern, dass wir verzweifeln.

    Müssen tue ich in meinem Leben nichts mehr, aber können tue ich noch ziemlich viel für mein Wohlergehen und das meiner Lieben.

    Und vielleicht hilft eines meiner Lieblingsgedichte wenn es mal wieder ganz eng wird in 2026.

    Gestutzte Eiche

    Wie haben sie dich, Baum, verschnitten
    Wie stehst du fremd und sonderbar!
    Wie hast du hundertmal gelitten,
    Bis nichts in dir als Trotz und Wille war!
    Ich bin wie du, mit dem verschnittnen,
    Gequälten Leben brach ich nicht
    Und tauche täglich aus durchlittnen
    Roheiten neu die Stirn ins Licht.
    Was in mir weich und zart gewesen,
    Hat mir die Welt zu Tod gehöhnt,
    Doch unzerstörbar ist mein Wesen,
    Ich bin zufrieden, bin versöhnt,
    Geduldig neue Blätter treib ich
    Aus Ästen hundertmal zerspellt,
    Und allem Weh zu Trotze bleib ich
    Verliebt in die verrückte Welt.

    Hermann Hesse, Juli 1919

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